Heilbronner Sinfonie Orchester - Bild Konzertreihe

1. Konzert | Konzertreihe 2017/2018

Sonntag, 17. September 2017

VIELFALT DER RELIGIONEN


Konzert- und Kongresszentrum Harmonie Heilbronn

Theodor-Heuss-Saal

Beginn: 19:30 Uhr

Dirigent: Alois Seidlmeier



Ramon Jaffé wurde als Sohn einer lettischen Musikerfamilie in Riga geboren und wanderte mit seinen Eltern nach Israel aus, bevor er nach Deutschland kam. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er von seinem Vater. Schon zu Studienzeiten begann seine Solistenkarriere, die ihn an renommierte Konzerthäuser in Deutschland und Europa führte. Parallel dazu widmet er sich der Kammermusik als Mitglied des Streichtrios „Belcanto-Strings“ und des „Mendelssohn Trios Berlin“. 25 CDs dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Ramon Jaffé gründete 1995 das Kammermusikfest Hopfengarten/Tirol, dessen Künstlerischer Leiter er bis heute ist. Seit 2011 leitet er auch das Musikfestival Middelburg (NL).
Jaffé ist ausgewiesener Flamenco-Kenner und Flamenco-Künstler. Das „Ramon Jaffé Trio“ mit dem Tänzer Miguelete und dem Gitarristen Gerald Gürtler bietet Flamenco-Genuss für höchte Ansprüche. Neben der konzertanten Tätigkeit widmet sich Jaffé mit großer Liebe dem Unterrichten seiner Studenten an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden.


VIELFALT DER RELIGIONEN

Joachim Raff

Ouvertüre zu „Ein’ feste Burg“ op. 127

Fazil Say

„Grand Bazaar“ - Rhapsodie für Orchester

Max Bruch

Kol Nidrei op. 47

Ernest Bloch

„Schelomo“ - Hebräische Rhapsodie

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 „Reformationssinfonie“



Der diesjährige 500. Jahrestag der Reformation ist ein Anlass, dem auch das Heilbronner Sinfonie Orchester seine Reverenz erweist. So steht beim Eröffnungskonzert der neuen Spielzeit als sinfonisches Hauptwerk Felix Mendelssohn-Bartholdys „Reformationssinfonie“ im Mittelpunkt. In dieser Sinfonie wird der Luther-Choral „Ein’ feste Burg ist unser Gott“ zitiert, der auch in Joachim Raffs gleichnamiger Ouvertüre, die den Abend eröffnet, verarbeitet wird. Das Motto des Abends ist aber weiter gefasst, und so erklingen in der Rhapsodie „Grand Bazaar“ des türkischen Pianisten und Komponisten Fazil Say auch orientalische Klänge, wenn uns dieses farbige Orchesterwerk in den Großen Basar Istanbuls entführt – ein sinnliches Vergnügen, bei dem man die exotischen Gewürze förmlich zu riechen glaubt. Unser Solist Ramon Jaffé setzt einen weiteren Schwerpunkt mit zwei hebräischen Rhapsodien für Violoncello und Orchester: Max Bruchs „Kol Nidrei“ verarbeitet originale Motive des traditionellen Abendgebets am Jom-Kippur-Tag, und in Ernest Blochs „Schelomo“ wird das Solocello zur Stimme Salomons. Ein faszinierender Abend mit Streifzügen durch drei bedeutende Kulturen erwartet Sie!

Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag ab 16:30 Uhr zur kostenlosen Nutzung aller HNV-Verkehrsmittel.

Ramon Jaffé

Ramon Jaffé

Violoncello