Heilbronner Sinfonie Orchester - Bild Konzertreihe

5. Konzert | Konzertreihe 2018/2019

Sonntag, 24. März 2019

TAUSENDUNDEINE NACHT


Konzert- und Kongresszentrum Harmonie Heilbronn

Theodor-Heuss-Saal

Beginn: 19:30 Uhr

Dirigent: Alois Seidlmeier



Der 1971 in Münster geborene Friedemann Eichhorn begann schon im Alter von 7 Jahren Violine zu spielen. Er studierte Violine an der Musikhochschule in Mannheim, an der Internationalen Menuhin Music Academy in Gstaad und an der Julliard School New York. Sein musikwissenschaftliches Studium schloss er an der Universität Mainz mit der Promotion ab. Im Jahr 2002 wurde er als Professor für Violine an die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar berufen. Friedemann Eichhorn war Stipendiat des DAAD, der Menuhin Academy, der Villa Musica, der Kronberg Academy und des PE-Förderkreises.
Zahlreiche Konzerte gibt er in der Doppelfunktion Solist und Dirigent, so z.B. mit dem 
Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Mainz, der Philharmonie Temesvar oder der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Seine temperamentvolle Spielweise und außergewöhnliche Bühnenausstrahlung hat das Heilbronner Publikum immer wieder beeindruckt. 2012 war er Solist im Violinkonzert von Erich Wolfgang Korngold, 2016 zusammen mit seiner Frau Alexia Eichhorn im Doppelkonzert für Violine, Viola und Orchester von Max Bruch. Lang anhaltender Beifall war der Dank für eine beeindruckende künstlerische Leistung.
Friedemann Eichhorn spielt eine Violine von Nicola Gagliano von 1758.


TAUSENDUNDEINE NACHT

Maurice Ravel

Shéhérazade, Ouverture de Féerie

Fazıl Say

Violinkonzert „1001 Nights in the Harem” op. 25

Nikolai Rimski-Korsakow


Shéhérazade, Sinfonische Suite op. 35



Die Geschichten aus tausendundeiner Nacht haben Dichter und Künstler schon seit Jahrhunderten fasziniert – die reiche Figurenwelt mit den unsterblichen Gestalten Sindbad, Ali Baba oder Aladin wurde aber immer auch musikalisch nachgezeichnet. Im Zentrum des Geschehens steht die schöne Scheherazade, die mit dem blutrünstigen König Schahrayâr verheiratet wurde und ihm nun Nacht für Nacht märchenhafte Geschichten erzählt, damit er sie am Leben lässt.
Weltbekannt wurde Nikolai Rimski-Korsakows sinfonische Suite, in der die Geige des Konzertmeisters in die Rolle der Erzählerin schlüpft und von Prinz Kalender, Sindbad dem Seefahrer und anderen Märchengestalten berichtet. Weniger bekannt, aber höchst entdeckenswert ist Maurice Ravels gleichnamige Komposition, eine Ouvertüre zu einer geplanten, aber unkomponiert gebliebenen Oper, die mit den verschwenderischen Farben eines groß besetzten Orchesters alle Düfte des Orients heraufbeschwört. Fazil Say schließlich, der Komponist der in der vergangenen Spielzeit frenetisch umjubelten Rhapsodie „Grand Bazaar“, nähert sich dem Sujet augenzwinkernd und aus der Sicht des 21. Jahrhunderts, aber mit aller Exotik, die ihm als im Orient aufgewachsenen Komponisten zur Verfügung steht. Wieder ist es die Sologeige, die von den „1001 Nights“ erzählt, und der virtuose Solopart, der ursprünglich für Patricia Kopatchinskaya geschrieben wurde, ist wie geschaffen für den in Heilbronn bestens bekannten Ausnahmegeiger Friedemann Eichhorn. Tauchen Sie mit uns ein in die fantastische Welt des exotischen Morgenlands!

Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag ab 16:30 Uhr zur kostenlosen Nutzung aller HNV-Verkehrsmittel.

Friedemann Eichhorn

Friedemann Eichhorn

Violine

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Weitere Informationen OK